Stell dir vor, die Zeit wäre vor Jahrhunderten einfach stehen geblieben und hätte sich entschlossen, direkt am Ufer des Atlantiks ein Nickerchen zu machen – genau das ist Combarro.
Dieses kleine Juwel schmiegt sich so eng an die Granitfelsen der Ría de Pontevedra, dass die salzige Gischt bei Flut fast die historischen Mauern küsst. Wenn du durch die engen, gepflasterten Gassen schlenderst, wanderst du durch ein Labyrinth aus grauem Stein, das von leuchtend bunten Blumenkästen und dem Duft nach Meer durchbrochen wird.
Das Besondere sind die über 30 Hórreos (traditionelle Steinspeicher), die wie kleine Wächter direkt am Wasser aufgereiht sind. Ihre Beine aus Stein scheinen aus dem Meer zu wachsen, während sie geduldig auf die Fischerboote blicken, die im Rhythmus der Wellen schaukeln.
Ein Besuch in Combarro ist jedoch erst dann vollkommen, wenn du dich in einem der kleinen Restaurants direkt am Wasser niederlässt. Es ist schlichtweg ein MUSS, hier einzukehren.